Waldbesitz in NRW

Hunderttausende von Menschen nutzen täglich die Leistungen des Waldes. Sie gehen dort spazieren, treiben Sport, suchen seinen Schatten auf, trinken das vom Waldboden gereinigte Wasser, gehen dort zur Arbeit oder haben täglich mit Holzprodukten, wie etwa Möbeln, zu tun. Doch wem gehört der Wald, der von so vielen Meschen täglich genutzt wird, eigentlich?

Im Vordergrund ist ein großer Baum mit grünen Blättern und im Hintergrund sind man bewaldete Hügel, große Steinformationen und blauen Himmel.

In Nordrhein-Westfalen gibt es laut der aktuellen Landeswaldinventur aus 2022 rund 952.500 Hektar Wald. Davon gehören dem Bund 27.566 Hektar (3 %), dem Land NRW 127.600 Hektar (13 %) und den Kommunen und Körperschaften 198.400 Hektar (21 %). Der größte Anteil, nämlich 599.000 Hektar (63 %), ist Privatwald und gehört natürlichen oder juristischen Personen oder auch Personengesellschaften. Wie viele Privatwaldbesitzende es in NRW gibt, lässt sich nicht exakt beziffern. Durch Flächenveränderungen und Eigentumsübergänge wechselt die Zahl täglich. Es wird von rund 152.000 Privatwaldbesitzenden ausgegangen.